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Colours are in your head

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Poems

Herbstlaub

Immer dachte ich, ich würde mein Leben lang bei dir bleiben.
Ich sagte es auch ehrlich und von Herzen.
Früher hast du mir so viel Glück und Liebe gegeben.
Doch jetzt wendest du dich ab und gibst mir nur noch Schmerzen.

Ich kann es nicht verstehen warum du wegen eines Regenschauers aufgibst.
Dachte ich doch immer wir könnten alles überstehen.
Ich denke nicht darüber nach sonst müsste ich weinen.
Ist es wirklich so, alles wird einmal vorübergehen?
1.12.06 20:15


Süchtig

Ist jetzt alles vorbei?
Ich weiß es einfach, du wirst mich loslassen.
Und ich werde so tief fallen!
Siehst du es nicht, ich will alles doch noch fassen!
Ich hing an einem seidenen Faden.
Nur du hieltest mich oben.
Du hast losgelassen
Und ich falle auf den Boden!
Warum gibst du alles auf?
Ich wollte doch mein Leben lang bei dir bleiben.
Du stößt mich weg,
Dabei wollte ich dir doch das schönste dieser Welt zeigen...
Früher hatte ich Sterne in meinem Kopf.
Doch die sind jetzt erloschen und du bist fort.
Keine Worte und keine Zuneigung gabst du mir.
Ich weiß wo du bist, doch ich kenn mich nicht aus an diesem Ort.
Früher konnte ich dich immer sehen egal wo du warst.
Jetzt verschließen dunkle Wolken meinen Blick.
Ich bin traurig und meine Gedanken gehen im Kreis.
Ich frage dich, was habe ich dir nur getan und warum kommst du nicht zurück?
1.12.06 20:09


Jugend

Warum nimmst du mir meine Jugend weg?
Tief in dir hast du sie versteckst.
Ganz gierig hast du sie auffgesogen
Und dich ein weiteres mal Selbst belogen.

Du sperrst mich wieder ein.
Ich weine und ich bin allein.
An meine Grenzen bringst du mich zum wiederholten Mal.
Ich bin hier gefangen, je länger desto größer meine Qual.

Du lächelst mir zu als ich mich vor Schmerz winde.
Mein einziger Wunsch ist nur noch von hier zu Verschwinden.
Ich hämmere mit den Fäusten auf den Boden.
Meine Gedanken sind mit Verwirrung und Tränen verwoben.

Ich kann nicht verstehn warum du mir das antust.
Warum du mich zerstörst, wonach du in meinem Herzen suchst.
Versteh doch, ich würde dir mein Innerstes offenbaren.
Doch du hackst jedesmal auf mich ein, also muss ich es in mir verwahren.

Ich sitze am Fenster, Tränen habe ich keine mehr.
Ich fühle mich verlassen, müde, gequält und leer.
Lass mich einfach gehen, das ist alles was ich will.
Doch deine Augen sind dunkel und dein Mund bleibt still.
17.11.06 15:51


Purple

Ich betrachte dich immer.
Weil du so faszinierend bist.
Ich will nicht über dich nachdenken,
Aus Angst, herauszufinden, was es ist.

Verlegen blicke ich weg,
Wenn du dann meinen Blick fängst.
Und doch breitet sich ein warmes Gefühl in mir aus,
Wenn du mir deine Aufmerksamkeit schenkst.

Ich weiß, dass ich keine Chance habe
Und doch hoffe ich irgendwie darauf.
Wenn ich alleine bin, gehst du mir nicht mehr aus dem Kopf.
Ich will zu dir, in die Nacht, ich will hinaus.
14.11.06 22:55


Wind

Wir liegen am Boden.
Du hast schreckliche Angst vor spinnen, doch du kicherst trotzdem weiter.
Über die Schatten an der Wand.
Über die Geräusche, die mein Bauch macht, wenn alles still ist.
Ja sogar über meine Haare, weil sie etwas abstehen, so wie ich da liege.
Dein schmunzelndes Kichern wärmt mir das Herz.
Ich höre dir immer weiter zu, ich könnte das die ganze Nacht und den ganzen Morgen.
Du liegst nah bei mir, deine Hand streift meine.
Als hätten wir den selben Gedanken sagst du schmunzelnd, dass jetzt eine Kippe genau richtig wäre.
Wir setzten uns langsam auf und sehen uns verschlafen an.
Wir haben keine mehr. Alle Schachteln sind leer.
Es ist bereits halb zwei Nachts.
Wir nicken uns zu und verschwinden dann leise aus der Wohnung in die Stürmische Nacht.
Der Wind wirbelt Blätter auf und schlägt uns ins Gesicht.
Schon auf halbem Weg weiß ich nicht mehr wohin wir müssen.
Und du kicherst.
Obwohl ich friere und meine Zähne hart aufeinander schlagen, wird mir warm, wenn ich dich Kichern höre.
Obwohl es dunkel und kalt hier draußen ist, finde ich es garnicht mehr so schlimm.
Weil du da bist.
1.11.06 22:48


Entwischt

Ich klettere aus dem Fenster
Und blick die Sterne an.
Sie glitzern und scheinen
Viel mehr als sie es früher haben getan.

Ich lege mich aufs nasse Gras
betrachte den Rauch, wie er langsam zum Himmel steigt.
Ich bin ganz still und für einen Moment ist es ruhig.
Ich bin gebannt von dem Vollmond der sich über mir erneigt.

Den kurzen Weg laufe ich zurück zu euch
Und wie immer seid ihr noch da und trinkt ein paar Bier.
Für einen kurzen Moment blicke ich noch zu den Sternen, dann vereinnahmt mich wieder irgend ein Gespräch.
Es ist egal, denn ich werde immer bei euch sein, immer hier.
29.10.06 23:00


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